Prävention – Lungenkrebs
Mit der richtigen Vorsorge und Behandlung lassen sich Krankheiten vermeiden, frühzeitig erkennen sowie bereits bestehende Krankheiten langfristig stabilisieren.
Die Krankenkassen haben daher verschiedene Programme entwickelt, um diese Ziele zu erreichen.
DMP (Disease Management Programm)
Regelmäßige Kontrollen für chronische Erkrankungen u.a. Asthma bronchiale und COPD.
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Lungenkrebsscreening
Lungenkrebs Früherkennung mittels niedrigdosis CT.
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Raucherentwöhnung
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DMP-Schulung bei Asthma und COPD
Eine chronische Atemwegserkrankung wie Asthma bronchiale oder COPD begleitet Sie häufig über viele Jahre. Ziel der Behandlung ist es, Beschwerden zu lindern, Verschlechterungen zu vermeiden und Ihre Lebensqualität und körperliche Belastbarkeit möglichst lange zu erhalten.
Die DMP-Schulung unterstützt Sie dabei, Ihre Erkrankung besser zu verstehen und im Alltag sicher damit umzugehen.
Termine
(für PatientInnen der Praxis, die in einem DMP Programm eingeschrieben sind)
Was lernen Sie in der Schulung?
In der Schulung erhalten Sie verständliche Informationen über Ihre Erkrankung und deren Behandlung. Dabei geht es insbesondere um:
- Was ist Asthma bzw. COPD?
- Welche Beschwerden können auftreten und wodurch können sie ausgelöst oder verstärkt werden?
- Wie erkenne ich eine Verschlechterung meiner Erkrankung frühzeitig?
- Welche Medikamente benötige ich und wie wirken sie?
- Welche Medikamente werden regelmäßig und welche bei Beschwerden angewendet?
- Wie benutze ich mein Inhalationsgerät richtig?
- Was kann ich bei zunehmender Atemnot tun?
- Wie kann ich im Alltag mit meiner Erkrankung gut umgehen?
- Welche Bedeutung haben Bewegung, Ernährung und Rauchverzicht?
- Welche Impfungen können bei chronischen Atemwegserkrankungen wichtig sein?
- Wann sollte ich meine Ärztin oder meinen Arzt kontaktieren?
Lungenkrebs ist in Deutschland die häufigste krebsbedingte Todesursache. Jedes Jahr sterben mehr als 45.000 Menschen an dieser Erkrankung. Das größte Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, haben Raucher und ehemalige Raucher. Da Lungenkrebs meist erst Beschwerden verursacht, wenn die Erkrankung weit fortgeschritten ist, kommt der rechtzeitigen Erkennung eine zentrale Bedeutung zu.
Mit dem bundesweiten Programm zur Früherkennung mittels Niedrigdosis-Computertomographie besteht nun die Möglichkeit einer wissenschaftlich fundierten Screeninguntersuchung.
Wer kann teilnehmen?
- Personen zwischen 50 und 75 Jahren
- Rauchgewohnheit von mindestens 25 Jahren ohne Rauchpause von mehr als 10 Jahren
- Ehemalige Raucher, die das Rauchen vor weniger als 10 Jahren aufgegeben haben
- Mindestens 15 Packungsjahre geraucht. (Berechnung der Packungsjahre: 20 Zigaretten pro Tag für 1 Jahr = 1 Packungsjahr. 10 Zigaretten pro Tag für 1 Jahr = 0,5 Packungsjahre)
- Es wurde keine Computertomographie der Lunge in den letzten 12 Monaten durchgeführt
Als qualifizierte Ärzte können wir Sie gerne in das Programm zur Früherkennung einschreiben. Sprechen Sie uns gerne an.
Hier finden Sie weitere Informationen zu Lungenkrebsfrüherkennung:
Der Raucherentwöhnung kommt daher eine besondere Bedeutung zu.
Den meisten Menschen fällt der Rauchstopp leichter, wenn sie unterstützt werden.
Sprechen Sie uns gerne an.
Weitere Informationen zur Raucherentwöhnung: